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Mein politischer Kompass

Meine Positionen und woher sie kommen

Im Kanton Zürich soll man gründen können — und wachsen. Das will ich, weil ich es selbst erlebt habe: erst in der Lehre, dann im Studium, heute als Gründer.

Drei Themen tragen dieses Ziel: Bildung, Unternehmertum und Wohnen.

  • Offene Aussen­politik 38 von 100

    Die Schweiz soll ihre Eigenständigkeit und Neutralität bewahren. Internationale Zusammenarbeit ist dort sinnvoll, wo sie der Schweiz einen konkreten Nutzen bringt, sollte aber nicht zu einer unnötigen Übernahme ausländischer Regeln führen.

  • Liberale Wirtschafts­politik 63 von 100

    Unternehmen brauchen möglichst gute Rahmenbedingungen und unternehmerische Freiheit. Der Staat soll sich auf klare Spielregeln konzentrieren und nur dort eingreifen, wo es tatsächlich notwendig ist.

  • Restriktive Finanz­politik 91 von 100

    Mit Steuergeldern muss sorgfältig umgegangen werden. Ich setze auf solide Staatsfinanzen, klare Prioritäten und einen effizienten Staat, bevor zusätzliche Einnahmen über höhere Steuern geschaffen werden.

  • Law & Order 86 von 100

    Ein liberaler Staat braucht Sicherheit und funktionierende Institutionen. Polizei und Strafverfolgungsbehörden sollen über die notwendigen Mittel verfügen, damit Regeln konsequent durchgesetzt und die Bevölkerung geschützt werden können.

  • Restriktive Migrations­politik 55 von 100

    Migration kann für die Schweiz wirtschaftlich und gesellschaftlich wertvoll sein, muss aber gesteuert werden. Entscheidend sind für mich klare Regeln, erfolgreiche Integration und die Bereitschaft, Verantwortung für den eigenen Lebensunterhalt zu übernehmen.

  • Ausgebauter Umwelt­schutz 42 von 100

    Umwelt- und Klimaschutz sind wichtige Ziele, dürfen aber nicht losgelöst von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen betrachtet werden. Ich bevorzuge wirksame, möglichst marktwirtschaftliche Lösungen gegenüber pauschalen Verboten und zusätzlichen Belastungen.

  • Ausgebauter Sozial­staat 39 von 100

    Der Sozialstaat soll Menschen auffangen, die tatsächlich Unterstützung benötigen. Gleichzeitig sollte Eigenverantwortung gestärkt werden und sich Arbeit finanziell immer lohnen.

  • Liberale Gesell­schaft 78 von 100

    Die persönliche Freiheit ist für mich ein zentraler Wert. Der Staat sollte sich bei individuellen Lebensentscheidungen zurückhalten und nur dort eingreifen, wo konkrete Rechte anderer verletzt werden.

Bildung und Berufsbildung

Bildung ist unser wichtigster Rohstoff. Investieren wir darin.

Meine Haltung

Ich habe mit einer Lehre angefangen, heute studiere ich und führe eine eigene Firma. Möglich macht das eine starke Schule. Darum gehören Lesen, Schreiben und Rechnen an erste Stelle. Die Berufsbildung muss für Unternehmen attraktiv bleiben.

Konkrete Forderungen

Die Volksschule braucht einen klaren Fokus auf Grundkompetenzen. Alles, was danach kommt, baut darauf auf.

  • Die Berufsbildung ist nur so stark wie die Schule davor.
  • Ausbildungsbetriebe merken als Erste, wenn die Grundlagen fehlen.
  • Auf die Berufsbildung kommen mehr Jugendliche zu, und sie brauchen solide Grundlagen.

Beleg

jedes 5.

Ausbildungsunternehmen rekrutiert wegen sinkender Grundkompetenzen weniger Lernende.

Quelle: Arbeitgeberverband

Beleg

+ ein Fünftel

mehr Schulabgängerinnen und Schulabgänger erwartet der Kanton Zürich in den kommenden Jahren.

Quelle: Kanton Zürich

Im Umgang mit Technologien wie KI wird das Einordnen von Informationen wichtiger. Diese Fähigkeit gehört gezielt gefördert.

  • Antworten liefert heute jede Suchmaschine in Sekunden. Ob sie stimmen, muss man selbst beurteilen können.
  • Kritisches Denken ist eine Fähigkeit, die man übt.
  • Das betrifft jede Ausbildung, nicht nur den gymnasialen Weg.

Mein Bezug

Ich bin über die Lehre gekommen und führe heute eine eigene Firma. Wer jetzt einsteigt, arbeitet von Tag eins mit diesen Technologien.

Unternehmertum und Wirtschaftsstandort

Gute Firmen dürfen wir nicht ans Ausland verlieren.

Meine Haltung

Ich habe selbst eine Firma gegründet. Der Start gelingt in Zürich. Doch wenn eine Firma wachsen will, fehlt das Geld, und sie zieht weg. Mit ihr gehen die Arbeitsplätze. Etablierte Unternehmen brauchen gute Gründe, hier zu bleiben.

Konkrete Forderungen

Der Kanton braucht ein Kosten- und Steuerumfeld, das im Vergleich mithält.

  • Unternehmen vergleichen Standorte laufend und nüchtern.
  • Es geht auch um die Firmen, die schon hier sind, nicht nur um neue Ansiedlungen.

Beleg

27 %

von über 400 befragten Zürcher Unternehmen haben in den letzten fünf Jahren eine Standortverlagerung erwogen oder planen einen Wegzug.

Quelle: Kanton Zürich

Wachstumsphasen brauchen gute Voraussetzungen für Investitionen, damit Unternehmen im Kanton bleiben.

  • Beim Skalieren fehlt das Kapital, das beim Start noch da war.
  • Wer hier nicht wachsen kann, wächst woanders.
  • Mit dem Unternehmen gehen Arbeitsplätze und Wissen mit.

Beleg

Finanzierungslücke

in der Wachstumsphase von Start-ups zeigt eine Studie des Kantons Zürich. Das erhöht das Risiko, dass erfolgreiche Unternehmen ins Ausland abwandern.

Quelle: Kanton Zürich

Rahmenbedingungen sollen Innovation und neue Technologien ermöglichen, statt sie zu bremsen.

  • Neue Technologien sind schneller als die Regeln dazu.
  • Wer zu früh reguliert, verhindert, was er noch nicht kennt.
  • Neue Geschäftsmodelle sollen hier erprobt werden können.

Mein Bezug

Seit Mai 2026 bin ich Mitgründer und Geschäftsführer der Arclumina AG. Was es braucht, um hier zu gründen und zu wachsen, weiss ich aus erster Hand.

Wohnen und Bauen

Mehr Wohnungen bauen, statt mehr Land zu verbauen.

Meine Haltung

Ich habe Real Estate studiert. Freie Wohnungen gibt es kaum noch. Dabei liessen sich viele Häuser aufstocken oder umbauen. Heute scheitert das zu oft an Vorschriften.

Konkrete Forderungen

Bestehende Gebäude sollen sich einfacher erweitern, aufstocken oder sinnvoll umnutzen lassen.

  • Im Bestand entsteht Wohnraum, ohne dass neue Flächen beansprucht werden.
  • Aufstocken und Umnutzen geht schneller als jede neue Einzonung.
  • Knapp ist der Wohnraum inzwischen in jeder Region des Kantons.

Beleg

0,52 %

beträgt die Leerwohnungsziffer im Kanton Zürich 2026. Zum zweiten Mal in Folge liegt sie in allen Regionen unter einem Prozent.

Quelle: Kanton Zürich

Mein Bezug

Ich habe an der ZHAW Real Estate and Facility Management studiert.

Vorschriften sollen die Entwicklung nicht unnötig erschweren. Jede Auflage für sich mag begründet sein, zusammen bremsen sie.

  • Gerade im Bestand summieren sich die Auflagen.
  • Lange Bewilligungsverfahren verzögern Wohnungen um Jahre.
  • Ich will prüfen, was eine Vorschrift tatsächlich bringt.

Beleg

5’200

zusätzliche Wohnungen entstanden 2025 netto im Kanton Zürich.

Quelle: Kanton Zürich

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